Die Geschichte des Verlobungsringes

Verliebt, verlobt, verheiratet…..

… um das gemeinsame Glück zu besiegeln, darf ein Verlobungsring natürlich nicht fehlen.

Traditionell symbolisiert dieses besondere Schmuckstück, das hauptsächlich in den westlichen Kulturen getragen wird, das Eheversprechen zweier Menschen. Auch die Form des Kreises, bei dem es kein Ende gibt, steht als Zeichen der Ewigkeit.

Normalerweise werden beim Verlobungsring die Edelmetalle Gold, Weißgold und Platin bevorzugt, aber auch Silber, Titan und Edelstahl können verarbeitet werden.

Der Preis für einen Verlobungsring hängt natürlich von dem verwendeten Material, dem Design, den Grad der Handarbeit, der Personalisierung, ob ein Edelstein verwendet wurde und dessen Wert, ab. Diamanten werden anhand der 4C´s bewertet. Rubine, Saphire, usw. haben unterschiedliche Bewertungssysteme, die dann den Preis des Edelsteins bestimmen.

In den meisten Fällen ist es auch der Mann, der seiner Partnerin einen Heiratsantrag macht und den Verlobungsring kauft. In Österreich und Deutschland wird der Ring am Ringfinger der linken Hand getragen.

Die meisten Verlobungsringe werden in den Vereinigten Staaten verkauft. Ein amerikanischer Mann beschäftigt sich auch im Schnitt 3 Monate mit dem Thema Verlobungsring und gibt durchschnittlich 2.500,- bis 6.000,- ( ca. Euro 2.240,- bis ca. Euro 5.370,-) US-Dollar für einen Ring aus.

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Doch woher stammt die Idee des Verlobungsringes?

Mutmaßungen über die Geschichte des Verlobungsringes gibt es viele, begonnen hat diese Tradition angeblich schon in der Zeit der Höhlenmenschen, die der Frau ein Stück Schnurt um den Finger gewickelt haben, wenn diese genug Strapazen an der Seite des Mannes überstanden hatte. Außerdem sollte die Schnur verdeutlichen, dass diese Frau bereits vergeben ist. Mit Romantik hatte das damals nichts zu tun!

Erfunden hat den Verlobungsring angeblich Papst Stephan I., der ein Verfechter der Unauflöslichkeit der Ehe war. Der Ring sollte vom zukünftigen Ehemann an seine Braut, als gegenseitiges Versprechen der Treue geschenkt werden.

Auch in der römischen Antike galt der Verlobungsring schon als ein Zeichen der Zugehörigkeit. Bei den alten Römern waren die Verlobungsringe aus Eisen, die mit kleinen Schlüsseln verziert waren. Die Dekoration kann auf zwei Arten interpretiert werden: Bei der romantischen Version steht er als Symbol für den Schlüssel zum Herzen des Mannes, der den Ring geschenkt hat. Die zweite Möglichkeit ist da schon viel materialistischer: Der Schlüssel steht für das Recht auf die Hälfte des Hauses bzw. für den Besitz des Mannes.

Eisen steht symbolisch auch für Sparsamkeit, Bescheidenheit und Treue.

Die alten Griechen trugen den Verlobungsring schon auf dem Ringfinger der linken Hand, weil sie glaubten, dass dieser Finger eine Vene zum Herzen hat, die sogenannte Vena Amoris (Liebesader).

Nach heutigem Brauch, den Ring als Zeichen der Zusammengehörigkeit zweier Liebenden zu tragen, geht auf das Jahr 1477 zurück. Erzherzog Maximilian I. von Habsburg war angeblich der erste Mann, der seiner Liebsten, Maria von Habsburg, zur Verlobung einen Ring mit Diamanten besetzt, überreicht hatte.

Die Frauen der unteren Schichten bekamen natürlich nur Ringe aus Stein oder Holz, da diese es sich nicht leisten konnten und es auch nur Adeligen und Wohlhabenden vorbehalten war, Edelsteine zu tragen.

In Adelskreisen wurde der Brauch, Verlobungsringe mit Diamanten zu schenken, durch Erzherzog Maximilian I. beeinflusst und fortgeführt und bekam auch eine immer größere Bedeutung.

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Im Mittelalter war der Verlobungsring nicht nur ein Zeichen dafür, dass die Frau vergeben war, sondern auch eine Art „Empfangsbestätigung“ für das Erhalten der Mitgift. Die heiratsfähigen Männer suchten sich eine passende Frau aus und verhandelten mit dem Brautvater um die Mitgift. Waren sie sich einig, wurde die Abmachung mit einem Handschlag besiegelt, darum auch die Redewendung „Um die Hand anhalten“.

Vor dem 20. Jahrhundert war es auch üblich andere Geschenke zur Verlobung zu überreichen. Kurz vor dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Braut anstatt eines Verlobungsringes ein Fingerhut geschenkt. Besonders bei religiösen Gruppen gebräuchlich, da sie Schmuck mieden.

In der westlichen Welt wurden Verlobungsringe erst Ende des 19. Jahrhunderts gebräuchlich.

Einen mit Diamanten besetzten Ring zur Verlobung zu schenken, gewann dann erst wieder in den 30er Jahren im Amerika an Bedeutung. Vor Entdeckung der großen Diamantminen 1870 in Südafrika konnte sich kaum jemand Diamanten leisten. Deshalb dauerte es eine Zeit, bis der Brauch bei der breiten Masse ankam und Diamantverlobungsringe an die zukünftige Frau überreicht wurden.

Die Ringe zur Verlobung wurden damals auch mit Diamanten geschmückt, da sie als härtester Stein galten und somit symbolisch für die eheliche, ewige Treue galten.

Später wurde auch auf die Farbe des Edelsteins geachtet. Es wurden hauptsächlich blaue Edelsteine, wie zum Beispiel Saphire bevorzugt, da die Farbe Blau für Treue steht.

So wie auch der berühmteste Verlobungsring der Welt…

… der Verlobungsring von Prinzessin Diana, den Prinz William seiner Kate Middleton zur Verlobung überreicht hat.

Der meist geschenkte Verlobungsring ist der Solitär. Das ist ein Ring mit einem einzelnen Diamanten. Hauptsächlich werden runde Diamanten verarbeitet und mit einem sogenannten Brillanten besetzt. Deshalb ist die beliebteste Diamantform der runde Brillantschliff.

Der Prototyp der modernen Solitärform ist die sogenannte „Solitär-Tiffany-Fassung“, die von Tiffany & Co. 1886 eingeführt wurde.

Verlobungsring

Eine weitere Art von Verlobungsringen sind Ringe mit einem größeren Diamanten (Stein) in der Mitte und kleineren Diamanten auf den Seiten.

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Sehr schöne Verlobungsringe sind auch Trilogieringe, die manchmal auch Dreifaltigkeits-Ringe genannt werden. Hier sind drei zueinander passende Diamanten horizontal in einer Reihe platziert, wobei der größere Stein in der Mitte ist. Die drei Diamanten stehen symbolisch für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

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Das waren nur ein paar Beispiele von Verlobungsringen, bei der Wahl des richtigen Ringes sind kaum Grenzen gesetzt.

Verlobungsringe werden meistens neben dem Ehering lebenslang getragen, deshalb sollten sie nicht nur lange halten, sondern auch etwas ganz besonderes sein. Immerhin werden sie nur einmal im Leben gekauft (im Regelfall).

Die meisten Frauen wünschen sich einen individuellen Verlobungsring, der auch ihre Persönlichkeit widerspiegelt.

Deshalb geht der Trend wieder zu handgefertigten Unikaten, am besten mit Personalisierung. Solche individuellen Ringe findest du hier -> (klick)

Fazit: Was auch immer hinter der Herkunft des Verlobungsringes steckt, eines ist sicher…

…ein Brillant-Verlobungs-Ring wird immer ein Zeichen von Liebe und Zusammengehörigkeit sein und mit einer Verlobung in Verbindung gebracht werden.

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